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Grüngitter

adg

 

 

Seit 1. April 2019 steht nun die Projektmanagerin, Jasmin Fidyka, für das Förderprojekt „Grüngitter“ fest. Hier ein kleiner Steckbrief über ihre Person:

  • aus Mittelfranken
  • Studium der Biologie in Stuttgart-Hohenheim von 2009 bis 2015 (Abschluss Master of Sience)
  • Abschlussarbeit in der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim
  • Bisherige Tätigkeiten:
  • Mitarbeit in den Artenhilfsprogrammen „Wiesenweihe“ und „Ortolan“ beim Landesbund für Vogelschutz e.V. in der Bezirksgeschäftsstelle Unterfranken in Veitshöchheim
  • Projektbearbeiterin bzw. Projektleiterin in einem privaten Planungsbüro im Bereich Artenschutz
  • Hobbys: Ornithologie, Gartenarbeit- und gestaltung, Wandern

 

Frau Fidyka freut sich nun, dieses komplexe Projekt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vertretern, die sich innerhalb einer Trägergemeinschaft zusammengeschlossen haben, umzusetzen.

 

Doch was sind die Ziele und Maßnahmen dieses spannenden Projektes?

 

Handlungsbedarf und Zielsetzung

Aufgrund ihrer herausragenden und verschieden Arten- und Lebensraumausstattung verfügt der Landkreis Bad Kissingen über Lebensräume von überregionaler Bedeutung. Trotz oder gerade wegen der naturschutzfachlich wertvollen Lebensräume und Artvorkommen besteht im Projektgebiet ein dringender Handlungsbedarf diese zu erhalten und zu vernetzen und damit den gegenwärtigen Gefährdungen, wie beispielsweise der Rückgang naturschutzfachlich wertvoller Grünlandflächen sowie Ackerwildkrautfluren entgegenzuwirken.

 

Das Projekt zielt daher darauf ab, auf der ganzen Fläche aktiv zu werden und so den Biotopverbund auch in der „Normallandschaft“ zwischen den hochwertigen Schutzgebieten, größeren Biotopkomplexen und ökologisch bedeutsamen Wäldern zu entwickeln. Zielsetzung ist die natürliche und historisch entstandene Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. In den einzelnen Naturräumen soll die typische Vielfalt an Arten, Lebensräumen und Ökosystemen gefördert werden. Die Populationen der jeweiligen Arten sollen über eine genetische Vielfalt verfügen, um sich genetisch robust selbsterhaltend zu reproduzieren. Im Fokus stehen dabei die Leitarten(-gruppen) Rebhuhn, Steinkauz, Hautflügler/Schwerpunkt Wildbienen, Amphibien, Käfer, Schmetterlinge und Flora.

 

Zur Sicherung der Biodiversität sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Erhalt und Förderung der Agrobiodiversität (z. B. Blühstreifen, Ackerwildkrautflächen, Hecken, Kleinstrukturen);
  • Optimierungsmaßnahmen im Grünlandbereich (z. B. naturschutzkonformer Maschineneinsatz, Heuproduktion, Belassen von Altgrasstreifen, Neophytenbekämpfung, später Mahdzeitpunkt);
  • Renaturierung von Gewässern und Auen (z. B. Gewässerrandstreifen, Auenentwicklung, Anlage von Feuchtmulden);
  • Förderung von naturschutzrelevanten Waldflächen (z. B. lichte Wälder, Mittelwälder, Totholzstrukturen) und Optimierung von Waldrändern;
  • Ausweitung von extensiven Weideflächen zur Pflege von Trockenstandorten;
  • Förderung der Biodiversität auf kommunalen Grünflächen und Schaffung von Klein- und Sonderstrukturen;

 

Damit das Projekt auf große Akzeptanz stößt und somit die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert werden kann, sind einige öffentlichkeitswirksame Maßnahmen angedacht:

  • Gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit Fokus auf Jugendliche und Erwachsene (z. B. Führungen, Zusammenarbeit mit Schulen i. R. von Projektwochen, Aktionen zur Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit, Naturerlebniswege);
  • Führungen, Schulungen und Workshops für interessierte Kommunen, Landwirte und politische Entscheidungsträger;

 

Hierbei können einzelne Maßnahmen von Einrichtungen oder Privatpersonen, die der Biodiversität und Artenschutz dienlich sind, durch das Projekt Grüngitter unterstützt werden.

 

Bei Interesse Kontakt mit Frau Fidyka aufnehmen:

Jasmin Fidyka

Tel:0971/801-4147

E-Mail: jasmin.fidyka@kg.de

 

Wir freuen uns auf Ihre Kooperation!

 

Text: Fidyka, Schmäling

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