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Ursprünglich mutmaßten die Senioren, ihre Ortshauptversammlung, zu der sie nach Reith ins Sportheim gerufen wurden, sei infolge der verkürzten Tagesordnung umgehend beendet. Allein die am Ende leidenschaftlich geführte Diskussion über tagesaktuelle Problemstellungen wie die Energiewende, ließen die Mitglieder länger als erwartet vor Ort aushalten.

Eingangs hieß 1. Vorsitzender Manfred Manger neben den Mitgliedern auch die beiden Altbürgermeister Gerhard Adam und Gotthard Schlereth willkommen. In seinem Tätigkeitsbericht beschrieb der Vorsitzende die mannigfachen Handlungsfelder der SEN. So namentlich die Kontakte zur Gemeinde, zum 1.Bürgermeister, zu den Seniorenbeauftragten im Marktgemeinderat und zu Mandatsträgern der Region. Im CSU-Ortsverband, im SEN Kreis-, Bezirks- und Landesverband sei man angemessen vertreten, bedeutete Manger.

Besondere Beachtung fanden seine Hinweise auf den Entwurf eines „Seniorenmitwirkungsgesetzes (SenMG)“. Mit ihm wolle das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales „die Mitwirkung im Gesetzgebungsweg durch ältere Menschen auf örtlicher und überörtlicher Ebene verbessern“, erklärte der Vorsitzende. Dazu habe es kürzlich eine Online-Befragung in den Gemeinden gegeben, um einen Orientierungsleidfaden erstellen zu können.

Dann folgte ein Rückblick auf die SEN-Veranstaltungen in 2021 und 2022. Der von Schatzmeister Edwin Halbleib vorgelegte Kassenbericht fand höchstes Lob beim Prüfungsduo Peter Wigand und Herbert Winter. Daraufhin entlastete die Versammlung einstimmig die gesamte Vorstandschaft. Mit ihren 93 Mitgliedern sei der Ortsverband „gut aufgestellt“, führte Manger weiter aus. Bayernweit sei der Kreisverband Bad Kissingen sogar die Nummer zwei unter den Verbänden.

Dann gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder Hannelore Schmitt und Gerd Zdralek, sowie Pfarrer Edwin Erhard, einem beliebten Gast bei ihren Treffen. Für 15-jährige Mitgliedschaft in der SEN wurden schließlich Erich Schneider und Manfred Manger geehrt.

Umfassend waren die Hinweise von Schlereth zu ortspolitischen Themen. Bedrohlich dünn sei die Personaldecke im voll belegten Seniorenhaus Thulbatal, so der Altbürgermeister. Die von München genehmigten Mittel (700.000 €) für eine Pilotphase zur Behebung des Mangels begrüße er. Voll des Lobes sei er über Privatinitiativen zur Photovoltaik. Auch wenn Hindernisse durch umfängliche Bürokratie ihnen entgegenstünden. „Fehler in der Vergangenheit sollten dieser angehören“, so schloss er.

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