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FBG_AELF KOOPV_3108

Mit der aktuell unterzeichneten Kooperationsvereinbarung rücken das AELF Bad Neustadt/s. und die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale w.V. in ihren Bemühungen zur Stärkung des Waldbesitzes noch stärker zusammen. Zwar gibt es die Forstliche Beratung der Waldbesitzer durch die beiden o.g. Institutionen bereits seit Jahrzehnten, doch sind die zunehmend größer werdenden Herausforderungen der nahen Zukunft nur gemeinsam zu bewältigen.

Der als „Waldpakt 2018“ formulierte, einstimmig gefasste Beschluss der Bayerischen Staatsregierung vom 12.12.2017 stellt hierzu die Weichen.

Die Forstbetriebsgemeinschaften haben den Auftrag aus den bisherigen Vereinbarungen erfüllt und sich zu eigenständigen und leistungsfähigen forstlichen Selbsthilfeeinrichtungen sowie Dienstleistungszentren im ländlichen Raum weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit den Ämtern entwickelte sich dabei von der ursprünglich getätigten forstlichen Beratung hin zu einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Konsequenterweise wird die Beratung der Forstlichen Zusammenschlüsse nun in eine Kooperation überführt. Hierzu werden zwischen dem AELF und der FBG Vereinbarungen auf regionaler Ebene geschlossen, die Arbeitsschwerpunkte, den Fahrplan zu deren Erreichung sowie die gemeinsame Kommunikation festlegen.

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels steht der Waldbesitz vor großen Herausforderungen. Zur Bewältigung der damit verbundenen Aufgaben ist ein enger Schulterschluss zwischen Forstverwaltung, Waldeigentümern und deren Selbsthilfeeinrichtungen notwendig. Vor allem die Kleinwaldbesitzer brauchen starke Selbsthilfeeinrichtungen, um ihre Wälder zum eigenen Nutzen und zu dem der Allgemeinheit umbauen und pflegen zu können.

Das AELF unterstützt hierbei die FBG bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Organisation und der Ausrichtung von Informationsveranstaltungen und bei der Aktivierung von Waldbesitzern, ihren Wald in Richtung klimatoleranter Bestände umzubauen. Gerade bei dieser entscheidenden Aufgabe ist das Amt ein verlässlicher Partner, neueste Erkenntnisse aus Waldbau und Technik weiterzugeben. Ziel einer starken Forstbetriebsgemeinschaft ist es, die strukturellen Nachteile des kleinen Waldbesitzes auszugleichen und so allen Waldbesitzgrößen eine Weiterentwicklung in Richtung stabiler Wälder zu ermöglichen. Hierzu fließen über das AELF zugunsten der Waldbesitzer als auch der FBG erhebliche finanzielle Fördermittel.

Die Forstbetriebsgemeinschaft Rhön Saale w.V. beschäftigt derzeit einen Geschäftsführer und 4 Revierleiter in Vollzeit. Büro- und Verwaltungsarbeiten erledigt eine Person in Teilzeit. In der FBG organisiert sind aktuell 430 Mitglieder die rund 9.500 ha Wald eingebracht haben. Ein wesentliches Standbein neben dem Holzverkauf sind 15 Waldpflegeverträge, die im Wesentlichen mit Gemeinden abgeschlossen sind. Im Rahmen dieser Waldpflegeverträge übernimmt die FBG die Bewirtschaftung der Gemeindewälder incl. der Vermarktung des anfallenden Holzes.
                                                                                                                                                 Text: B.Zürner (AELF); Foto sh

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